Rosmarie Zgraggen
Rosmarie Zgraggen zeichnet sich durch ihren starken Gemeinschaftssinn aus. Ihre Zeit widmet sie am liebsten ihrer Familie und den Menschen in Gurtnellen. Älteren Menschen am Geburtstag ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, bereitet ihr die grösste Freude. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen Vereinen für ein aktives Dorfleben. Rosmarie Zgraggen wurde von Pro Senectute Uri für den Prix Merci 2026 nominiert.
«Es ist schön zu spüren, wie sehr sich ältere Menschen über meine Besuche freuen.»
Steckbrief Rosmarie Zgraggen
Alter: 67 Jahre
Kanton: Uri
Beruf: Im Verkauf und im Service (pensioniert)
Mein Einsatzbereich als Freiwillige bei Pro Senectute: Ortsvertretung Gurtnellen
Meine Hobbys/Interessen: Die Freiwilligenarbeit zählt zu meinen grossen Interessen. Als Ortsvertreterin veranstalte ich gerne Spielnachmittage oder besuche ältere Menschen am Geburtstag. Ich organisiere auch Fahrgemeinschaften für Seniorinnen und Senioren. Zudem bin in vielen Vereinen bei uns im Dorf engagiert, wie dem Samariter-, dem Tourismus- oder dem Schützenverein.
Dafür bin ich in meinem Umfeld bekannt: Als hilfsbereite und engagierte Person, die immer dabei ist!
Dafür nehme ich mir gerne Zeit für mich:Ich gehe gerne spazieren. Da ich aber ein sehr geselliger Mensch bin, brauche ich eigentlich keine Zeit nur für mich. Ich nehme sie mir lieber für meine Familie.
Darauf bin ich stolz: In einer Gemeinde zu leben, in der wir zueinander schauen und uns gegenseitig helfen, wenn es nötig ist.
Das bringt mich zum Lachen: Wenn ich sehe, dass die Menschen meine Arbeit schätzen – das macht mich glücklich.
Darüber freue ich mich wie ein Kind: Oh, das ist schwierig! Da fällt mir so spontan gerade nichts ein (lacht).
Das macht mir Sorgen: Wenn ich mitbekomme, dass ältere Menschen in einer schwierigen finanziellen Lage sind. Häufig sind sie aber zu stolz, dies zuzugeben. Gerade im Dorf, wo jeder jeden kennt, ist das vielen natürlich sehr unangenehm. Es braucht viel Feingefühl, diesen Personen Hilfe anzubieten – das ist oft eine grosse Herausforderung.
Das gefällt mir am am Älterwerden: Dass ich jetzt meine Zeit flexibler planen kann und nicht mehr so stark an Verpflichtungen gebunden bin wie früher im Arbeitsleben.
Dafür wäre ich gerne nochmals jünger: Da gibt es eigentlich nichts. Wenn ich zurückschaue, darf ich sagen, dass alles in meinem Leben ganz gut verlaufen ist.
Rosmarie, lieber dies oder das?
| Frühaufsteherin | Langschläferin |
| lieber unterwegs | lieber zu Hause |
| Landluft | Stadttrubel |
| Hund | Katze |
| planen | spontan sein |
| zuhören | Diskussionen anreissen |
| auf Bewährtes vertrauen | Neues ausprobieren |
| Postkarte | WhatsApp-Nachricht |
Mein freiwilliges Engagement bei Pro Senectute
Darum engagiere ich mich bei Pro Senectute: Meine Vorgängerin in der Ortsvertretung ist eine gute Kollegin von mir. Sie wollte die Aufgabe abgeben und mich hat sie sofort angesprochen. Ältere Menschen haben mich schon immer fasziniert und ich habe Freude am Kontakt mit anderen. Das Engagement in der Ortsvertretung ist für mich die passende Aufgabe, die mir sehr viel Freude macht.
Das motiviert mich in meinem freiwilligen Engagement: Ich bin ein Mensch, der gerne unter Leuten ist – nur zu Hause zu sitzen, ist nichts für mich. Die grosse Dankbarkeit, die ich erfahre, treibt mich an – es ist schön zu spüren, wie sehr sich ältere Menschen über meine Besuche freuen.
Mein schönstes Erlebnis als Freiwillige: Ein einzelnes Erlebnis herauszupicken ist schwierig – ich habe schon so vieles Schönes erlebt. Besonders berührt mich aber das Strahlen der Menschen, wenn ich sie an ihrem Geburtstag besuche.
Das gibt mir freiwilliges Engagement persönlich: Gerade im Alter wird deutlich, wie wichtig der Kontakt mit anderen Menschen ist. Mein freiwilliges Engagement bringt mich mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen – das gibt mir sehr viel.