Roberta Mascia

Roberta Mascia hat mit Vollzeitjob, zwei Kindern und Haushalt viel um die Ohren. Trotzdem findet sie immer Zeit, den Menschen in ihrem Umfeld und besonders älteren Menschen zu helfen. Sie betreut und begleitet sie zu Hause oder im Tageszentrum. Den Ausgleich findet sie beim Origami basteln, im Ausgang mit Freundinnen und in den gemeinsamen Momenten mit ihren Kindern. Roberta Mascia wurde von Pro Senectute Ticino e Moesano für den Prix Merci 2026 nominiert.

Mascia

«Ältere Menschen sind für mich eine Bereicherung.»

Steckbrief Roberta Mascia

Alter: 52 Jahre

Kanton: Tessin

Beruf: Fabrikarbeiterin im Schichtdienst, Haushaltshilfe bei einer über 100-jährigen Dame, Hausfrau und Mutter von zwei Kindern

Mein Einsatzbereich als Freiwillige bei Pro Senectute: Betreuung und Begleitung zu Hause und Betreuung in therapeutischem Tageszentrum (Alzheimer-Patientinnen und -Patienten) 

Meine Hobbys/Interessen: Mami sein, Origami basteln, Lesen, Spazierengehen und mit Freundinnen ausgehen

Dafür bin ich in meinem Umfeld bekannt: Bei der Arbeit nennen sie mich die Königin, weil es mein Grundsatz ist, anderen zu helfen, ohne etwas dafür zu erwarten. Ich höre gerne zu und nehme mir Zeit, allen in meinem Umfeld zu helfen, die Unterstützung brauchen. Zudem bin ich kontaktfreudig, gesellig und immer bereit, zu vergeben. Für mich ist Helfen eine Berufung.

Dafür nehme ich mir gerne Zeit für mich: Für die Bedürfnisse vulnerabler Menschen – zum Beispiel für die Alzheimer-Patientinnen und -Patienten im therapeutischen Tageszentrum. Ich bin immer bereit, den Menschen in meinem Umfeld Zeit zu widmen.

Darauf bin ich stolz: darauf, wie sich meine Kinder entwickelt haben und ihr Bestes geben; darauf, dass ich positiv und optimistisch bin; darauf, dass ich fähig bin, mich für andere einzusetzen, ohne müde zu werden.

Das bringt mich zum Lachen: Mich bringen lustige, echte und unterhaltsame Situationen zum Lachen, die in meinem Umfeld passieren – Witze bringen mich hingegen nicht zum Lachen.

Darüber freue ich mich wie ein Kind: Zu wissen, dass es den Menschen, die ich liebe und die mir nahestehen, gut geht. Für mich ist Glück dort, wo es den Menschen, die mir am Herzen liegen, gut geht.

Das macht mir Sorgen: Die Zukunft meiner Kinder und ein Älterwerden voller Schmerzen, Traurigkeit und Einsamkeit.

Das gefällt mir am am Älterwerden: Ich mag es, mehr Zeit für mich selbst zu haben; Ich kann meinen Hobbys nachgehen, mehr ehrenamtliche Arbeit leisten – und mir auch Ruhe gönnen sowie jeden Augenblick intensiv leben.

Dafür wäre ich gerne nochmals jünger: Ich möchte weder wieder jung sein noch in die Vergangenheit zurückkehren oder heute als junge Frau leben. Ich bin glücklich mit dem, was ich getan habe und tue, und würde es wieder so machen. Ich bin mit starken Werten aufgewachsen und bin all jenen dankbar, die mich so geprägt und geformt haben, wie ich heute bin.

Roberta, lieber dies oder das?

Frühaufsteherin Langschläferin
lieber unterwegs lieber zu Hause
Landluft Stadttrubel
Hund Katze
planen spontan sein
zuhören Diskussionen anreissen
auf Bewährtes vertrauen Neues ausprobieren
Postkarte WhatsApp-Nachricht

 

Mein freiwilliges Engagement bei Pro Senectute

Darum engagiere ich mich bei Pro Senectute: Ich schätze die Lebenserfahrung älterer Menschen sehr und kann mich gut in sie hineinversetzen. Ältere Menschen sind für mich eine Bereicherung.

Das motiviert mich in meinem freiwilligen Engagement: Menschen in schwierigen Situationen das Gefühl zu geben, wichtig und nützlich zu sein. Das mache ich, indem ich ihnen ein wenig Zeit schenke, ihnen zuhöre, sie tröste und ihnen zeige, dass sie mir wichtig sind.  

Mein schönstes Erlebnis als Freiwillige: Es gibt so viele schöne Momente, dass ich keinen einzelnen hervorheben kann. Am schönsten ist es, Freude und Lachen zu teilen – gemeinsam zu scherzen und über kleine, amüsante Situationen zu lachen. Ebenso wertvoll sind die Momente voller Hoffnung und gegenseitiger Vertrautheit, sowohl bei Hausbesuchen als auch im Tageszentrum.

Das gibt mir freiwilliges Engagement persönlich: Freiwilligenarbeit ist nicht nur etwas, das ich tue, sondern Teil dessen, was mich ausmacht. Sie ist ein gegenseitiges Geschenk, das verbindet, stützt und die Seele erfüllt. Eines Tages bin ich selbst eine alte Frau, die ein offenes Ohr und Unterstützung braucht. Deshalb finde ich: Wir müssen uns engagieren, füreinander da sein und einfühlsam auf diejenigen zugehen, die Hilfe brauchen. Es lohnt es sich, sich freiwillig in der Pro Senectute Organisation zu engagieren.

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